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Trachtenbotschafterin 2017 im Interview

Wie versprochen, dreht sich unser Karussell der „Trachtenbibel-Damenwiesn-Serie“ weiter. Dieses Mal freuen wir uns, Silvia Schneider in unserer illustren „Damenrunde“ zu begrüßen.

Silvia Schneider – Trachtenbotschafterin 2017

Trachtenbotschafterin Silvia Schneider, Bild: Jenny Koller

Bei Silvia Schneider haben wir es mit einer österreichischen Fernsehmoderatorin zu tun, die dieses Jahr als Trachtenbotschafterin des Wiener Wiesn-Fest 2017 agiert.

Fernsehauftritte und Moderationen sind das Metier der hübschen, im Wonnemonat Mai 1982 in Linz geborenen Lady, und sie kann in diesem Zusammenhang auf eine beachtliche Zahl verweisen. Die Formate „Heute bei den Schneiders“ und „Vurschrift is Vurschrift“ tragen eindeutig ihre Handschrift, und auch den deutschen Fernsehzuschauern ist sie durch die Mitwirkung an der Kochshow „Game of Chefs“ des deutschen Privatsenders VOX keine Unbekannte mehr.

Sie weiß auch besonders gut mit Kindern umzugehen, denn seit 2015 moderiert sie noch den „Kiddy Contest“, die Castingshow für Kinder von 8 bis 13 Jahren.

Die Liste ihrer schönen Verpflichtungen ist also lang, dennoch bekommt sie, gekonnt und souverän, alles unter den berühmten Hut, denn auch ihr „Schatzi“, der österreichische Sänger Andreas Gabalier, möchte noch etwas von seiner Silvia haben.

Silvia Schneider wusste schon früh, was sie wollte. Zielstrebig verfolgte sie ihren Weg und deshalb war es auch kein Wunder, dass sie ihre hübschen Füße schnurstracks zum Fernsehen führten. Noch während ihres Studiums der Rechtswissenschaften begann hier bereits ihre Karriere. Eine folgerichtige Entscheidung, wie sich später herausstellte, denn alles andere ist schon fast Geschichte.

Eine erstaunliche, zielstrebige junge Dame also, die uns jetzt beim Interview gegenübersitzt und charmant anlächelt – oder? Deshalb möchten wir sie mit unseren Fragen auch gar nicht lange auf die Folter spannen und stellen sie frank & frei heraus.

Das erste Dirndl der Trachtenbotschafterin 2017

Bei der Frage nach dem ersten Dirndl und das damit verbundene besondere Erlebnis, gerät Silvia Schneider geradezu ins Schwärmen. Hinter vorgehaltener Hand verrät sie uns, dass es ihre Oma selbstgemacht hat. Noch gerne erinnert sich Silvia Schneider heute an das Dirndl und die damalige Zeit, denn in dem Dirndl, Rosa mit weißen Herzchen, fühlte sie sich wie eine Prinzessin.

Überhaupt hat sie nur gute Erinnerungen und Assoziationen an die Tracht. Silvia Schneider verbindet damit bunte Sommerfeste, blühende Bäume und Goldhauben sowie die Donau, da sie sich ja als Oberösterreicherin „outet“.

Gerne trägt Silvia Schneider ihre Dirndl zu jeder Gelegenheit. Überhaupt findet sie, dass Dirndl eine schöne Figur macht und FRAU sich darin automatisch weiblich und gut gelaunt fühlt. Aber: kleine Einschränkung, denn zu kurz darf es natürlich auch bei ihr nicht sein. Wie recht sie doch damit hat – oder?

Trends in der Trachtenmode

Trachtenbotschafterin Silvia Schneider bei der Damenwiesn 2016, Bild: Andreas TischlerUnsere Frage nach den Trends in der aktuellen Trachtenmode, beantwortet sie kurz & bündig, denn sie denkt, der Retro-Trend wird sich noch mehr durchsetzen. In diesem Kontext erinnert Silvia Schneider gerne an die 50er-Jahre und hat explizit die Schauspielerinnen Waltraud Haas oder Karin Dor vor Augen.

Was folgt, ist auch gleich ihr ganz persönlicher Styling-Tipp. Unserer Charity-Lady Silvia haben es besonders die Miss Lilly Hats- Blumenkränze zum Dirndl angetan. Sie findet, dass diese, das gewisse Etwas zur Tracht sind. Befindet sich Silvia Schneider in Oberösterreich, so darf es auch gerne ein Goldreif von Niely Hoetsch zur Tracht sein, denn für sie ist dies die perfekte Interpretation einer modernen Goldhaube.

Die Trachtenbotschafterin & die Damenwiesn

Last but not least folgt noch unsere schon fast legendäre Frage nach der Wichtigkeit und dem gewählten Outfit für die Damenwiesn 2017. Silvia Schneider muss auch dieses Mal nicht lange überlegen, denn mit der Damenwiesn verbindet sie gute Laune gepaart mit einem hervorragenden Netzwerk.

Lachend fügt sie noch hinzu, dass Männer schließlich nicht die einzigen sein sollen, die sich beim Bier etwas ausmachen können. Diesem ironischen Statement können wir eigentlich nichts mehr hinzufügen, außer unserem Wunsch, dass die Damenwiesn dieses Jahr ein voller Erfolg wird!

Bilder: Jenny Koller, Andreas Tischler

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