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Tipps zum Kauf einer Lederhose

Tipps zum Kauf einer LederhoseWenn Sie sich eine Lederhose nicht maß anfertigen lassen wollen, sondern eine von der Stange kaufen möchten – wogegen nichts einzuwenden ist, denn es gibt viele schöne Stücke – gilt es ein paar Dinge zu beachten, denn eine Lederhose ist ja an sich auch als Stück fürs Leben gedacht.

Bevor Sie eine Lederhose zum ersten Mal anziehen, sollten Sie ein paar Dinge über Leder und seine Eigenschaften wissen.

Der Kauf einer Lederhose

Ist sie zu eng, ist sie genau richtig!

Kaufen Sie daher Ihre Lederhose nicht zu groß, denn Leder dehnt sich. Je nachdem wie stark das Leder gedehnt wird und wie viel Fläche es hat, dehnt es sich mehr oder weniger weit.

  • Im Bündchen 2 – 3 cm.
  • Im Oberschenkel 3 – 5 cm, je nach Hosengröße.
  • Im Schritt weitet sich das Leder bedingt durch die Vernähung gar nicht. Da muß die Hose von Anfang an gut sitzen. Schließlich ist es auch schwer dort die Hose zu dehnen.

Sollte Sie sich nicht sicher sein, ob die Hose zu eng ist, machen Sie ein paar Kniebeugen. Langsam, um dem Leder, und nicht den Nähten, die Zeit zu geben, sich zu dehnen. Sie werden merken, wie sich die Lederhose dabei weitet und es die Kniebeugen jedes Mal einfacher gehen.

Wenn Sie sich immer noch nicht sicher sein sollten, fragen Sie Freunde und Bekannte. Sicherlich wird jemand dabei sein, der selbst Lederhosen trägt und Ihnen so mit seinen Erfahrungen beim Kauf einer Lederhose helfen kann.

Preis einer Lederhose

Eine qualitativ hochwertige Lederhose hat man sein Leben lang. Am besten ist es natürlich, sie zu erben, denn dann weist sie schon die richtige Patina auf.

Der Trachtentrend hat dazu geführt, dass Sie Lederhosen jetzt nicht nur in Trachtenfachgeschäften erhalten, sondern sogar beim Diskonter. Bei Dumpingpreisen sollten jedoch die Alarmglocken schrillen, denn solche Lederhosen sind meist entweder aus minderwertigem Leder, chemisch behandelt oder oft auch unter menschlich fragwürdigen Umständen entstanden.

Bei Lederhosen unter 400,- Euro sollten Sie also ziemlich genau nachfragen, woher diese stammt. Denn außer vom Flohmarkt – wo Sie mitunter ganz tolle alte Krachlederne finden können – ist alles unter diesem Betrag kein Preis für eine gute Lederne. Gute Lederhosen mit schönem Stick kosten eher 1.000,- Euro aufwärts und sind ihr Geld aber auch wert. Eine schöne Lederhose unterliegt nämlich keiner Mode, sondern ist zeitlos!

Kurz oder Knickerbocker?

Die Lederhose gibt es im Wesentlichen in 2 Längen:

  • Die Knickerbocker, die knapp unterhalb des Knies endet, oder
  • die Kurze, die knapp überhalb des Knies endet.

Alles, was kürzer ist, geht im Übrigen für Männer gar nicht, sondern maximal für junge Mädchen. Eine lange Lederhose ist eher unüblich und wird nur bei Stiefelhosentrachten, wie beispielsweise der Gailtaler Männertracht getragen.

Welche Länge Sie nun wählen, ist hauptsächlich Geschmackssache. Sofern Sie nicht eine Tracht aus einer bestimmten Region tragen möchten, die die Länge vorschreibt, bleibt es im Wesentlichen Ihnen überlassen, welche Sie wählen.

Wenn Sie allerdings sehr dünne Waden haben, die sich bis zu einem gewissen Grad durch handgestrickte Stutzen optisch vergrössern lassen, sollten Sie sich vielleicht überlegen, zur Knickerbocker zu greifen. Denn eine kurze Lederhose braucht auch kräftige Wadln! Oder Sie setzen sich vermehrt aufs Fahrrad …

Auch ab einem gewissen Alter, wenn das Bindegewebe schon schwächer ist, kann eine Knickerbocker einfach besser aussehen.

Wenn Sie ein Lederhosen-Neuling sind, sollten Sie diese Beiträge ebenfalls lesen:

Bild: Taranis-iuppiter – Wikimedia Commons, Meindl

Lederhose kaufen Tipps

Ein Kommentar
  1. Mailin Dautel

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