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Pimp my Dirndl – aus alt mach neu

Pimp my Dirndl Sigrid Schmidt StoffsacheSigrid Schmidt liebt Taschen und Tascherl und hat begonnen für sich und ihren Freundeskreis persönliche kleine Tascherl für unterschiedliche Anlässe zu nähen.

Wegen der immer größer werdenden Nachfrage hat sie 2012 beschlossen, ihr Label „Stoffsache“ zu gründen. Der Name spricht für sich, denn die Designerin liebt unterschiedliche Stoffe und wollte vor allem einen deutschen Namen.

Da sie nicht nur Taschen in verschiedensten Variationen herstellt, sondern auch Dirndln umstylt, sind wir natürlich neugierig geworden und haben einen kleinen Einblick in ihre Arbeit bekommen.

Pimp my Dirndl – was ist das?

„Ein Dirndl ist einfach Österreich und jede Frau, die hier lebt, sollte zumindest eines besitzen, denn ein Dirndl passt jeder Frau“, erzählt uns Sigrid Schmidt.

Pimp my Dirndl Sigrid Schmidt Stoffsache DirndlUnd sie macht aus einem einfachen Dirndl mit ganz wenig Aufwand etwas komplett Neues – ein Unikat. Einmal kommt eine Rüschenborte an den Saum, eine auffällige Schürze dazu oder vielleicht auch eine andere Bluse, die gar nicht trachtig sein muss.

Auch witzige Accessoires, wie Taschen, Ketten oder Anstecker peppen das Dirndl optisch auf. Die Designerin rät weiters, einmal andere Schuhe dazu auszuprobieren, wie beispielsweise Stiefel.

Da vielfach heute Dirndln schon als Massenware angeboten werden, schafft sie es mit einfachen Mitteln, dass die Trägerin sich durch „Pimp my Dirndl“ wieder von der Masse abheben kann.

Am liebsten verarbeitet sie gebrauchte Dinge wie T-Shirts, Jeans, Taschen, Pullis und Stoffe und gestaltet Altes um. Ihre Inspiration ergibt sich aus der Situation: Sie sieht etwas und schon fließen die Ideen.

Die Liebe zum Dirndl bei Sigrid Schmidt kommt daher, dass sie es auch privat gern auf diversen Frühlings- und Herbstfesten trägt. Auch bei besonderen Anlässen, wo man oftmals keine Idee hat, was man anziehen kann, meint sie, dass ein Dirndl nie falsch sei. Aber auch für sie, die gern Dinge mixt, die auf den ersten Blick nicht zusammenpassen, auf den zweiten jedoch ein wunderbares, neues Gesamtbild ergeben, gibt es beim Dirndl etwas, das nicht sein sollte: „Jeder soll das tragen, was ihm Spaß macht und worin er sich gut fühlt, aber zu kurze Dirndl gehen für mich nicht. Das sollten nur ganz junge Mädls tragen!“

„Ein Dirndl liegt im Trend, vor allem etwas Witzigere, darum, wer noch keines hat, sollte sich eines zulegen … Es ist für jedes Alter und für jeden ‚Charakter‘ eines dabei und falls nicht, ich style es gerne um …“, meint Sigrid Schmidt zum Abschluss, bevor sie uns noch die Designer verrät, die sie bewundert: Lena Hoschek & Karl Lagerfeld.

Hier noch ein paar Beispiele von gepimpten Dirndln:

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