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Maschtasingen am Ostersonntag

MaschtasingenDas Maschtasingen ist ein religiöser Brauch und wird heute nur noch in der Weststeiermark in Hitzendorf und Mooskirchen ausgeübt.

Was ist das Maschtasingen?

Vortragskreuz MaschtasingenIn den Pestjahren des Mittelalters hat man geglaubt, dass durch Bußprozessionen das Unheil des Schwarzen Todes abgewehrt werden kann. Das Wort „Maschta“ bedeutet nämlich vermutlich „Marter“.

Und beim Maschtasingen werden am Ostersonntag die Martern von Jesus am Kreuz besungen.

In den beiden steirischen Gemeinden zieht am Morgen des Ostersonntags eine Prozession durch den Ort zur Pfarrkirche. Dabei werden von Männern alte Lieder aus der Passions- und Osterzeit gesungen, die teilweise auf Texte aus dem 17. Jahrhundert zurückgehen. Die Frauen begleiten den Zug betend. Die örtliche Blasmusikkapelle darf dabei natürlich auch nicht fehlen.

An der Spitze der Prozession wird das mit vielen Kerzen und Blumen geschmückte „Vortragskreuz“ getragen. In der Kirche gehen die Prozessionsteilnehmer dann um den Hochaltar, bringen ihr Opfer dar und feiern dann gemeinsam das Hochamt. Das Kreuz selbst bleibt dann bis Christi Himmelfahrt in der Kirche.

Selbstverständlich ist dieser Brauch für die Bewohner wieder eine Gelegenheit ihre Tracht auszuführen.

Quelle: Marktgemeinde Mooskirchen, Bild: Gemeinde Hitzendorf, Marktgemeinde Mooskirchen

Ein Brauch der nur noch in zwei Gemeinden in der Weststeiermark gepflegt wird und eine Gelegenheit, die Tracht auszuführen.

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