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Wiener Naht

Was ist eine Wiener Naht?

Sicherlich haben Sie schon bei dem einen oder anderen Dirndl in der Beschreibung gelesen „am Rücken mit Wiener Nähten“.

Die Wiener Naht wird als Teilungsnaht bei figurnaher Oberbekleidung eingesetzt und wird dadurch häufig bei Blusen, Dirndln und Sakkos verwendet. Sie verläuft bogenförmig vom Armausschnitt mit einem leichten Schwung bis zur Taille – oder wie bei Blusen zum Saum.

Wiener Nähte ersetzen bei Oberteilen, Kleidern und Mänteln den Brustabnäher am Vorderteil und verleihen dem Kleidungsstück eine figurbetonende, taillierte Form. Neben Blusen und Dirndln wird eine Wiener Naht auch gern bei festlichen Kleidern wie Ball und Hochzeitskleidern eingesetzt.

In der Herrenbekleidung finden Sie diese spezielle Teilungsnaht meist am Rücken bei Sakkos. Dort wird sie auch als Flankennaht bezeichnet.

Wiener Naht bezeichnet eine Teilungsnaht, die bei figurnaher Oberbekleidung eingesetzt wird. Sie beginnt etwa 15 cm unterhalb der Schulternaht im Armausschnitt und führt in einem Bogen über die Brust (oder das Schulterblatt) bis zur Taille oder zum Saum des Kleidungsstückes. Mit einer Wiener Naht kann auf Brustabnäher verzichtet werden. Sie wird häufig bei Damenblusen sowie bei Trachtenkleidern wie etwa Dirndln eingesetzt. Bei Herrenbekleidung findet sie als Teilungsnaht im Rücken von Sakkos Verwendung.

Bild: Julia Trentini

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