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Schwammerlhut

Schwammerlhut

Typische Ischler Festtracht mit Schwammerlhüten

Was ist ein Schwammerlhut?

Der Schwammerlhut oder Salzstockhut hat sich aus dem Scheibenhut entwickelt und ist typisch für die weibliche Salzkammerguttracht. 1831 tritt der Hut das erste Mal auf einem Gemälde des Künstlers Johann Fischbach in Erscheinung. Das Bild heißt „Der Taufgang in Hallstatt“.

Es ist ein weißer Filzhut mit eingezogenem Zylinderstock und leicht nach unten gebogener breiterer Krempe.

Die Unterseite dieser Krempe ist normalerweise mit braunviolettem oder schwarzem Stoff plissiert. Meist ist auch noch eine Goldkordel mit Quaste daran.

Unter dem Schwammerlhut wurde das sogenannte „Pfeffertüchl“ getragen, das ein braunschwarzes, blaues oder rotschwarzes Baumwolltuch mit bunter Bordüre ist. Gebunden wird das Pfeffertüchl auf der linken Seite mit je einem Zipfel vorne und hinten.

Bild: Marianne Schiffbänker

Quelle: Marianne Schiffbänker; Alte Hüte – Gexi Tostmann Hrsg., Thekla Weissengruber, Marlen Tostmann, Franz C. Lipp

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