Lamberg-Hut

Der gebürtige Steirer Hugo Raimund Reichsgraf von Lamberg (1833-1884) war Landeshauptmann von Salzburg und so wird ihm der Lamberg-Hut zugeschrieben. Der Hut hat seinen Ursprung zwar in Salzburg, ist aber in abgewandelter Form in allen Bundesländern zu finden.

Der Lamberg-Hut spielt vor allem in den Männertrachten der Steiermark eine wichtige Rolle und wird dort auch oft Schnurhut genannt. Er ist bei Musikvereinen sehr beliebt.

Lamberg-Hut – die Entwicklung und Aussehen

Lamberg-HutDer Lamberg-Hut war in den 20-er und 30-er Jahren des 20. Jahrhunderts ein modischer Salzburger Trachtenhut. Er war an die damalige Mode angepasst und wurde auch als Hofratshut bezeichnet. Typische Merkmale waren die beigen Schnüre und der kleeblattförmige Abschluss.

Die Grundform dieser Kopfbedeckung läuft nach oben hin kegelförmig zusammen. Das Plattl ist jedoch flach.

Es gibt im Wesentlichen zwei Arten, die Einformungen am Lamberg-Hut zu machen:

  • drei Dellen: zwei seitlich vorne und eine rückwärtige oder
  • zwei Dellen seitlich vorne.

Der Rand des Huts ist sieben Zentimeter breit und mit seitlichem Schwung nach oben gebogen.

Der Hut selbst ist meist Schwarz oder Anthrazit und aus Hasenhaar. Charakteristisch für den Lamberg-Hut sind die Woll- und Seidenschnüre, die auch farblich an die jeweilige Tracht angepasst sein können. Üblich ist jedoch ein Beige- oder Ockerton.

Bild: Zapf

Lamberg Hut: Trachtenhut aus Österreich

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