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Kuschelrüsche

Sie hält, was sie verspricht, die Kuschelrüsche. Dicht an dicht reihen sich bei ihr schrägliegende Polster aneinander. Dabei geht sie äußerst kreativ vor, denn es kann schon sein, dass zwei Kuschelrüschen ein zu Spiralen gelegtes Band rahmen.

Die Kuschelrüsche – Anleitung

Anspruchsvoll in puncto Material & Menge, nein, dass ist sie wirklich nicht, die Kuschelrüsche. Sie gibt sich mit einem 3,5 bis 6 cm breiten Stoffstreifen im geraden Fadenlauf zufrieden, der die eineinhalbfache bis zweifache Länge der fertigen Rüsche aufweist. Dabei kann als Ergebnis eine fertige Rüschenbreite von etwa der Hälfte des vorbereiteten Stoffstreifens verbucht werden.

Ihre Realisierung ist einfacher, als gedacht und auch von Nähanfängern gut zu bewältigen. Zum Anfang wird ein etwa fingerdicker, loser Strang Wollvlies in die Mitte des vorbereiteten Stoffstreifens gelegt und in den Stoff eingeschlagen.

Jetzt sind die Stoffkanten an der Reihe, sie werden mit Überwendlichstichen aneinandergenäht. Nun werden in Abständen von gut 1 cm jeweils 3 bis 4 Vorstiche schräg von unten nach oben gearbeitet.

Dabei ergeben der Fadenlauf und die Abstände dazwischen ein gleichseitiges Dreieck. Wird nun der Faden angezogen, bilden sich kleine Kissen, die sich buchstäblich aneinander kuscheln – und so der Rüsche ihren unverwechselbaren Namen geben.

Die Kuschelrüsche, eine Rüsche mit Kuschel-Potenzial, macht es einfach, traditionelle Handarbeitswege zu gehen!

Bilder: Dorelies Hofer

Kuschelrüsche

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