Doris Kiefhaber & ihr Glücksdirndl

Eine Frau, die sich einmischt & mitmischt, das ist Doris Kiefhaber.
Die Geschäftsführerin der Österreichischen Krebshilfe vertritt deren Belange sehr engagiert, und wir schätzen uns glücklich, mit ihr in einer ihrer wenigen ruhigen Momente ein kleines Interview führen zu dürfen. Wir möchten sie persönlich ein bisschen mehr kennenlernen, denn Doris Kiefhaber ist eine Frau mit vielen Facetten…

Doris Kiefhabers erstes Dirndl brachte Glück

Doris Kiefhaber in ihrem GlücksdirndlDie Frage nach dem ersten Dirndl beantwortet Doris Kiefhaber mit Wehmut. Sie bekam ihr erstes Dirndl mit 7 Jahren und war stolz, dass es von der Mama genäht wurde und sie es tragen durfte. Als Beweis sozusagen übergibt sie uns ein Foto, mit dem eine ganze besondere, aber auch traurige Geschichte verbunden ist.

Es zeigt Klein-Doris am ersten Tag in ihrem Dirndl-Traum, der eine Stunde später in einen Alptraum münden sollte. Ein schwerer Autounfall, bei dem sich das Auto mit ihrer Familie dreimal überschlug und auf dem Dach liegen blieb, machte diesen Tag zu einem Schwarzen Tag.

Dennoch, Glück im Unglück, der Vater blieb als einziger unverletzt und konnte so die Familie aus dem Auto bergen. Bekanntlich geschehen Wunder ja immer wieder, und das damalige war, dass alle diesen schrecklichen Unfall überlebt hatten.

Es ist nur zu verständlich, dass dieser Tag und das neue Dirndl untrennbar miteinander verbunden sind, und Doris Kiefhaber sieht es seitdem als eine Art Glücksdirndl an, denn die Metapher Lebensuhr war ihr wohlgesonnen!

Handwerk und Tradition in seiner schönsten Form

Unsere nächste Frage, was sie mit einer Tracht verbindet, beantwortet sie ganz spontan: Handwerk und Tradition in seiner schönsten Form.
Auch bei der Frage nach den Gelegenheiten zum Tragen eines Dirndls muss Doris Kiefhaber nicht lange überlegen, denn sie trägt es immer dann, wenn es der Dress-Code verlangt. Bisweilen holt sie es auch aus dem Kleiderschrank, wenn sie Zeit in ihrem Zweitwohnsitz im Burgenland verbringt, denn hier hat sie die Assoziation „angekommen zu sein und sich zu Erden“.

Eine Vorstellung, die ihr besonders der Herbst bringt, denn dann ist für Doris Kiefhaber die klassische Dirndl-Zeit.

Als persönliches No-Go beim Dirndl sieht Doris Kiefhaber ein „Made in China“ an, ein Aspekt der wohl vielen von uns am Herzen liegt. Auch bezüglich der aktuellen Trends in der Tracht hat sie ihre ganz genauen Vorstellungen.

Doris Kiefhaber favorisiert sowohl das „zurück zu den traditionellen Stoffen und Schnitten“ als auch die modernen Interpretationen, die für Furore sorgen. Ihr persönlicher Styling-Tipp
kann dann auch als Mix aus einem modernem Dirndl und klassischem Schmuck oder dem Pendant, klassisches traditionelles Dirndl mit modernem Schmuck mit einem Augenzwinkern, definiert werden.

Anna Huber im Wiener Wiesn Dirndl 2017, Doris Kiefhaber & Sonja Kato-Mailath © Caro Strasnik

Anna Huber im Wiener Wiesn Dirndl 2017, Doris Kiefhaber & Sonja Kato-Mailath

Pink Ribbon & die Damenwiesn

Last but not least beantwortet Doris Kiefhaber auch noch gerne unsere Frage, warum die Damenwiesn für sie wichtig ist, und welches Dirndl sie dort wohl trägt. Bei der Damenwiesn steht das Networking unter Frauen für sie an erster Stelle. Sie sieht es aber auch als äußerst wertvoll an, denn es eröffnet viele neue Sichtweisen und Standpunkte.

Ganz klar ist für sie jetzt schon, dass sie das offizielle Wiener Wiesn-Dirndl von Sportalm zugunsten der Pink Ribbon Aktion tragen wird, denn es ist sozusagen das Markenzeichen von Doris Kiefhaber, bei der wir uns für das berührende Interview sehr herzlich bedanken!

PS: Voll des Lobes ist Doris Kiefhaber im Übrigen für die fantastische Idee der Pink Ribbon Botschafterin Sonja Kato-Mailath-Pokorny, eine Aktion von Frauen für Frauen in den Fokus zu stellen und damit Leid ein wenig zu mildern. Gutes tun und networken – eine Idee, die hohe Wellen schlagen sollte!

Doris Kiefhaber bekam ihr erstes Dirndl mit 7 Jahren und war so stolz darauf. Lesen Sie hier die berührende Geschichte, warum es ihr Glücksdirndl ist.

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