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Trachtenschmuck für jedes Dirndl-Dekolleté

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Ob hochgeschlossen oder mit herrlichem Balkon – Ladys sehen in ihrem Dirndl immer fesch aus. Der Trend geht seit einiger Zeit hin zum traditionell geschnittenen Dirndl aus hochwertigen, aufwendig bestickten Materialien. Der passende Trachtenschmuck wertet das stilvolle Outfit zusätzlich auf.

Doch welches Schmuckstück passt am besten zum Dirndl-Dekolleté? Diese Frage beantwortet die Kunsthistorikerin und Gemmologin Christiane Scharrer-Sieb, die in ihrem Onlineshop und Münchner Ladengeschäft Die Halsbandaffaire als Expertin für antiken  Trachtenschmuck mit Rat und Tat zur Seite steht.

Authentischer Trachtenschmuck für jedes Dirndl-Dekolleté

Die Kropfkette: Ein Hingucker zu jedem Dirndl-Dekolleté

Historischer Trachtenschmuck unterstreicht mit Stil und Tradition die Wirkung des Gewands und erzählt dabei längst vergessene  Geschichten. Am vielseitigsten tragbar ist dabei die Kropfkette – eng am Hals sitzend passt sie zu jedem Dekolleté – ob üppiger Balkon, klassisch weiße Dirndlbluse mit konservativem Ausschnitt oder gar zu den im Trend liegenden hochgeschlossenen Dirndln, die auch ohne Bluse wunderbar aussehen.

Kein Wunder also, dass die Kropfkette mit zu den beliebtesten Dirndl-Accessoires zählt. Ursprünglich ein dem Adel vorbehaltenes Schmuckstück, wurde sie bereits seit Ende des 18. Jahrhunderts von Bürgerinnen getragen und hat sich so ihren festen Platz im Trachtenschmuck erobert.

Dabei galt: Je mehr Reihen aus sogenannten Erbsketten das Schmuckstück hatte, desto wohlhabender war seine Trägerin. Bei einer Kropfkette ist die Schließe zugleich das Zierteil. Sie sitzt mittig am Hals und ist meist aufwändig mit feinem floralen Ornament aus Silberfiligran und bunten Ziersteinen geschmückt.

Neben den charakteristischen Strängen aus Erbsketten wurde die Kropfkette im Laufe der Zeit auch mit Reihen aus gefädelten Saatperlen oder Korallen ergänzt. Da man beim Tragen dieses Schmuckstücks den Hals instinktiv aufrecht und gerade hält, verleiht die Kropfkette ihrer Trägerin sofort etwas Majestätisches.

Diese historische Kropfkette von 1850 stammt aus Österreich und passt in ihrer zurückhaltenden Farbgebung wunderbar zum hochgeschlossenen Dirndl mit kleinteiligem Muster. Sie wirkt ausgesprochen elegant und ergänzt dadurch jedes Material, ob Samt, Seide, Leinen oder Baumwolle.

Sechs Reihen silberner Erbsketten münden in eine Zierschließe aus Schaumgold mit floraler Emaille-Dekoration. Fünf bewegliche, pendelförmige Abhängungen bilden den unteren Abschluss des schönen Halsschmucks, die größte ist mittig noch mit einem tiefroten
Granat in Rosenschliff besetzt.

Kaum zu glauben, dass diese auffällige Kropfkette erst 1980 in Graz entstand. Sie präsentiert sich im historischen Stil und ist aus acht Reihen silberner Erbsenketten und einer großen vergoldeten Steckschließe gearbeitet, die mit floralen Rankenmotiven verziert ist.

Die geschweifte Schließe ist zudem besetzt mit fünf facettierten Granaten und vier kleinen Zierperlen.

Die aus München stammende Kropfkette besitzt acht Reihen fein schimmernder Süßwasserzuchtperlen mit cremeweißem Lüster, welche mittig durch eine geschweifte Zierschließe aus teilvergoldetem Sterlingsilber 925 ergänzt werden.

Die Schließe ist mit feinem Filigran und Spiralornament verziert und mit bunten Ziersteinen besetzt, die sich mittig zu einem süßen Blütenmotiv zusammenfinden.

Wem Perlen und bunt besetzte Zierschließen zu auffällig sind, der wird garantiert bei schlichteren Modellen mit kleinen, weniger aufwendig gearbeiteten Kartuschen und einer geringeren Anzahl an Kettensträngen fündig.

Dezente Kropfketten mit modernem Touch

Diese dezentere Ausführung verleiht der klassischen Kropfkette einen modernen Touch und ist dadurch gerade bei jüngeren  Dirndlträgerinnen beliebt. Hier wirkt eine klare und zurückhaltendere Form am besten zur Tracht.Die schlichte 6-reihige Kropfkette vom Tegernsee entstand um 1960 und reiht sich wunderbar in diese Tradition ein.

Das Vintage Kropfcollier besteht aus sechs Reihen vergoldeter Erbsketten und einer hochrechteckigen Zierschließe aus vergoldetem Silber 835 mit Steckmechanismus. Auf der zarten Schließe zeichnet sich eine feine geometrische Gravur in Kreuzstichornament ab.

Bereits 100 Jahre zuvor entstand dieses Granatcollier im oberbayerischen Garmisch. Es zeigt sich mit seinen vier Reihen rot funkelnder Granate und der schlichten vergoldeten Schließe hochmodern.

Die Granatstränge bleiben durch zwei feine rückseitige Stege wunderbar an ihrem Platz, während die Schließe mit einer feinen Gravur in Rankenornament und dem Monogramm KF dekoriert ist.

Das Trachtencollier: die perfekte Wahl für tiefe Dekolletés

Abgesehen von der Kropfkette passt zum tieferen Dirndlausschnitt auch wunderbar eine locker sitzende Trachtenkette, die mehrreihig im Dekolleté liegt.

Diese Colliers bestehen meist aus mehreren girlandenförmig fallenden Erbsketten, die in eine mittig platzierten Kartusche münden. Diese Kartuschen sind dabei der Hingucker der Kette: Sie bestechen entweder durch ihre detaillierte Ornamentik oder sind oftmals mit farbigen Edelsteinen wie Granat oder Türkis und Grandln besetzt.

Um 1950 entstand dieses zarte Collier. Das Besondere: Im vorderen Bereich besteht die Kette aus sieben, nach hinten zur Schließe hin aus vier Reihen feiner, weich fallender Erbsketten. Mittig bildet eine runde Kartusche in floralem Ornament den Hauptakzent des hübschen Trachtenschmucks. Durch ein Verlängerungskettchen lässt er sich zudem variabel einstellen und an jeden Ausschnitt anpassen.

Schmuckstücke ohne Steinbesatz passen zur Tracht in allen Farben.

Aber auch tiefrote Granate, die sehr oft in historischem Trachtenschmuck verarbeitet wurden, sind kompatibel und lassen sich wunderbar zu farbenfrohen Dirndln kombinieren.

Fein schimmernde Perlen oder Grandln, die Eck- bzw. Schneidzähne von Rehen und Hirschen, harmonieren sowohl mit zarten als auch kräftigen Farben und Stoffen. Für den Kauf des geeigneten Schmuckstücks empfiehlt Die Halsbandaffaire direkt in Dirndl oder Lederhose zum Aussuchen zu kommen!

Die Brosche hält mehr als nur zusammen

Es muss aber nicht immer eine aufwändige Kropfkette oder ein mehrreihiges Collier sein, um das eigene Dirndl-Dekolleté angemessen zu inszenieren. Broschen oder Nadeln sind stilvolle und ebenso vielseitige Alternativen: von zarten Miniaturbildnissen auf Porzellan, über in Silber oder Gold gefasste Grandln und Edelsteine bis hin zu buntem Emaille.

Die Halsbandaffaire bietet eine große Auswahl, die für jeden Geschmack das Passende bereithält.

Broschen und Nadeln lassen sich zudem variabel platzieren. Sie sind der perfekte Hingucker an hochgeschlossenen Blusen oder Dirndln, sind aber immer noch sichtbar, wenn es kühler wird und die Trachtenjacke oder ein schönes Tuch zum Einsatz kommt.

Für welches schmucke Stück sich die Dirndlträgerin entscheidet, bleibt letztendlich ihrem Stil und Geschmack überlassen. Eine Investition in hochwertigen, historischen Trachtenschmuck lohnt sich aber in jedem Fall, denn er ist und bleibt zeitlos. Ob heute oder in 20 Jahren, die vorgestellten Schmuckstücke kommen definitiv nie aus der Mode!

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